Beziehungen im Wandel

Du lebst in einer Beziehung, aber sie bringt dich immer wieder an deine Grenzen oder sogar darüber hinaus?
Du erstickst in deiner Beziehung? Dein Partner versteht dich nicht?
Du liebst deinen Partner, aber ihr könnt nicht glücklich miteinander sein?
Du bist Single und wünschst dir eine glückliche Beziehung, aber es kommt nicht dazu?
Du verhedderst dich in Emotionen: Verletzungen, Forderungen, Wünschen und sich immer wieder zerschlagenen Hoffnungen?

Das sind typische Erscheinungen unserer Zeit.

Denn auf Seelenebene findet ein kollektives Wachstum statt, welches die alten Beziehungsformen in Frage stellt. Das ist ein wundervoller Evolutionsprozess, der letztlich alle betrifft. Keiner kommt daran vorbei. Er mündet schließlich in eine höhere Ebene, auf der sich in Beziehungspartner jenseits von Bindung begegnen und in innerer Freiheit miteinander leben.

Du kannst die Transformation nicht umgehen. Aber du kannst mit dem Strom deiner Seele schwimmen, glimpflich durch die Stromschnellen gleiten und schließlich auf der Ebene ankommen, wo Beziehungen wieder erfüllend sind.

Triff eine erste wichtige Entscheidung!
Die Entscheidung, Heilung zu erfahren. Jetzt!

Lasse den Anspruch los, dass es unbedingt funktionieren muss, so wie es in deinem alten Emotionsmuster angelegt ist.
Lasse die Klischees los, die dir suggerieren, wie eine Beziehung sein sollte. Sie führen nirgendwo hin – schon gar nicht zu dir selbst.

Die größte Illusion: Dein Partner soll dich glücklich machen.

Ja, das ist eine Illusion, die immer wieder nur zu Leid und Unglücklich-Sein führt.
Aber es ist möglich, mit einem Partner glücklich zu sein. Wenn jeder selber für sein Glücklich-Sein sorgt! Dann können beide in der Beziehung wachsen und sich darin unterstützen.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, in der jede Seele wachsen will.
Krisen, die die alte Form zerstören und zu einer neuen Form finden wollen, und auch eventuell Trennungen, gehören dazu und sind natürlich.

Es ist dein Geburtsrecht, glücklich zu sein!
Du hast ein Recht darauf, dich weiter zu entwickeln.

Dies kann innerhalb der Beziehung geschehen/du kannst deinen Wunschpartner finden, wenn du bereit bist, euch einander/dir selbst in Wahrhaftigkeit zu stellen und dich auf eine heilende Transformation einzulassen.

Wenn dies nicht möglich ist, triff eine Entscheidung, die dich frei lässt.

Mit oder oder Partner: Es fordert von dir, dass du bereit bist, dich nicht mehr von den Projektionen (den emotionalen Geschichten, die in Beziehungen laufen) vereinnahmen zu lassen, sondern dich zu stellen, dich lehren und heilen zu lassen – und zwar aus einer tieferen/vollkommeneren Ebene aus dir heraus.

 

Alte Beziehungsmuster loslassen

Der erste Schritt – egal ob du diesen Prozess alleine machst, oder ob dein Partner mitmacht – ist die Bereitschaft, die alten Muster zu erkennen und loszulassen.

Wenn du Single bist, dann nimm Bezug auf deine früheren Partnerschaften und/oder deine Freundschaften.

Gestehe dir ein, dass du emotional, sexuell und/oder geistig nicht befriedigt bist und formuliere es genau für dich: „ich vermisse Zärtlichkeit, Schutz, Respekt, Achtung, Liebe, tiefe Begegnung von Seele zu Seele, usw; ich bin einsam, …“

Dann frage dich: Woher kenne ich dieses Gefühl in meinem Leben?

Hast du Zärtlichkeit, Nähe, Wahrheit, Begegnung usw bereits bei deinen Eltern/in deiner Herkunftsfamilie vermisst?
Wenn du diese Frage mit „ja“ beantwortest, dann erkenne an, dass dies deine Baustelle ist und nimm deine Forderungen nach Bedürfnisbefriedigung durch deinen Partner/Wunschpartner erstmal zu dir zurück. Denn dein Partner kann dir kein Eltern-Ersatz sein.

Entscheide dich dafür, dass du ab nun SELBST gut für dich sorgst.

Entscheide dich dafür, dich selbst zu lieben!
Meditiere mit dem Mantra “Ich bin glücklich, ich bin Liebe, ich bin Licht”.

Entlaste deinen Partner, öffne dich für Geschenke und hole dir Begegnung, Respekt, Nähe usw so weit als möglich bei deinen Freunden und anderen Menschen.
Öffne dich auch für neue Bekanntschaften/Freundschaften!
Gönne dir ab und zu eine Massage.
Mache mal was Neues!
Lasse wieder Lebendigkeit in dein Leben herein!

Erledige die „Feinarbeit“ – deine unumgänglichen Hausaufgaben

Mache dir bewusst, wie eure Muster aussehen, die ihr aufeinander projiziert.

Hast du (oder spiegelt dir dein Partner) …

  • Besitzansprüche an dein Gegenüber (oder das Verpflichtungsgefühl, für das Wohlergehen deines Partners verantwortlich zu sein)
  • Kontrollbedürfnisse (oder das Gefühl, kontrolliert zu werden / ausufern zu wollen)
  • manipulative Sicherheitsbedürfnisse (oder das Gefühl, manipuliert zu werden)
  • Ängste (oder das Gefühl, den Partner schonen zu müssen)
  • Zwänge (oder die Neigung, alles zu tun, damit der Partner nicht konfrontiert wird)
  • Süchte (oder die Tendenz, sich allen Genüssen asketisch zu verweigern)
  • Machtansprüche (oder Ohnmachtsgefühle)
  • Neigung zur Demütigung (sich demütigen zu lassen)
  • Neigung zu Schuldzuweisungen (oder sich schuldig zu fühlen)
  • Aggressionsausbrüche (oder die Neigung, alles runterzuschlucken/zuzudecken)
  • Neigung zu Sabotage deines Gegenübers (oder das Gefühl sabotiert zu werden)
  • Verheimlichungstendenzen deines eigenen inneren Dramas
  • … oder oder oder

Bestandsaufnahme – der Wahrheit ins Gesicht sehen

Schaffe dir einen heiligen und wahrhaftigen Rahmen.
Es ist deine Zeit, die ungestört sein soll! (Oder eure gemeinsame, falls du die Übung mit deinem Partner machst.)

Zünde zwei Kerzen an, als Tor für Licht und Liebe aus der geistigen Welt.

Du kannst die Göttliche Mutter einladen und die Avatare Jesus, Babaji, Sai Baba und Agni, wenn es dir entspricht. Sie sind frei von deinen Dramen. Sie sehen dich wie du tatsächlich bist. Und sie führen dich innerlich.
Stimme dich ein, dein Herz zu öffnen und der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Bereite dir kleine Zettelchen vor.

Schreibe dir hemmungslos alles auf, was dir zu den obigen Punkten einfällt:

Formuliere zu jedem zutreffenden Aspekt einen Satz, der dein Thema auf den Punkt bringt, und schreibe ihn separat auf einen Zettel.
Bleibe dabei vollkommen BEI DIR. Sehe DEINEN ANTEIL (nicht den des Partners), z.B.:
– ich will, dass mein Partner mir gehört
– habe eine Mordswut auf Männer / Frauen, weil …
– ich werde wütend, wenn mein Partner …
– ich bin süchtig nach …
– ich  mache meinen Partner dafür schuldig, dass …
– ich habe Angst vor dem Leben / vor meiner eigenen Kraft
– ich habe Angst, dass mein Partner mich verlässt
usw. usf.

Wenn du das Gefühl hast, du bist das Opfer der Manipulationen deines Partners, dann schau der Wahrheit ins Gesicht, dass du das Opfersein gewählt hast und formuliere deine Sätze so, dass es ausdrücklich dein Opfersein beschreibt, z.B.:
– ich verlasse meine innere Wahrheit und beuge mich dem, was mein Partner will
– ich lasse mir Schuldgefühle machen
– ich lasse mich von meinem Partner kontrollieren
– ich bin ständig damit beschäftigt zu verhindern, dass mein Partner in Bedrängnis kommt
– ich nehme es hin, dass mein Partner mich demütigt
– ich sorge nicht gut für mich selbst usw. usf.

Breite die Zettel vor dir aus. Mache dir die ganze Tragweite bewusst.
Lasse dich von der bedingungslosen Liebe der Göttlichen Mutter und der Avatare berühren. Verlasse dein Selbstmitleid, und dehne mit der Unterstützung der göttlichen Helfer deine Liebe aus. Dann schau dem Ist-Zustand ins Auge:

Es ist was es ist. Übernimm die Verantwortung für deinen Anteil.

Werde weich im Herzen.

Lass deine Verhärtungen los. Sei bereit, die Wandlung in deinem Herz geschehen zu lassen. Fühle die Patt-Situation in dir selbst. Öffne dich für die Liebe der Göttlichen Mutter und der Avatare. Nimm sie in dich auf und lasse dich davon fluten. Bis du die Liebe zu dir selbst spüren kannst.

Vielleicht ist es wichtig für dich, dass du dir Zeit nimmst, die Wahrheit anzuerkennen. Dann schlafe ein paarmal darüber. Vielleicht präzisierst du deine Sätze noch einmal, wenn du deinen Mustern genauer auf den Zahn gefühlt hast.

Wenn du bereit bist, aus Liebe zu dir selbst, dich von all diesen Dingen wahrhaftig zu verabschieden, dann öffne wieder deinen heiligen Rahmen, lade die geistigen Helfer ein und mache den nächsten Schritt.

 

Das Ritual, um das Alte zu verabschieden

Entzünde ein heiliges Feuer (z.B. in einer Tonschale, mit etwas Sand gefüllt).
Verwende Kampfer – es verbrennt rückstandslos und ist extrem reinigend.
Widme das Feuer deinem göttlichen Selbst.
Geh in die Hingabe an deinen Weg. Fühle die Liebe zu dir selbst.
Entscheide dich wirklich, all diese alten Muster loszulassen.
Dann verbrenne deine Zettel bewusst nach und nach im Feuer und lasse das Alte los.

Übernimm die Verantwortung für dein Leben und dein Glücklich-Sein.

Dann nimm die Asche und gib die Reste deiner transformierten Schatten der Erde zurück. Mache es ganz bewusst und lasse es ein heiliges Ritual sein.

Dann entscheide dich für deine Freiheit, für deinen Weg, für die Verwirklichung deines Göttlichen Selbst, für Freude, für Liebe, fürs Glücklich Sein.

Und dann starte neu ins Leben!

 

Falls du damit alleine nicht weiter kommst, suche dir professionelle Begleitung. Sei es dir wert!

Z.B. bei einem spirituellen Lehrer, um die Liebe zu dir selbst zu finden.
Oder komme ins Transformationsseminar „Weg ins Licht“.
Oder mache eine „Gauri Gatha-Aufstellungsarbeit“.
Oder besuche einen Zyklus SAMA-Behandlungen, die dich bis in deinen heilen Ursprung führen.

Sich selbst zu lieben ist der Grundstein für erfüllende Beziehungen.

Daran kommt niemand vorbei!

Viel Freude und Glück – Shori

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