Die Suche nach deinem Platz in der Schöpfung

Vor etwa 15 Jahren – nach Monaten intensiver Meditation – wurde mir drei Wochen lang die Gnade zuteil, nichts als LIEBE zu sein. Bedingungslos.

Ich fühlte mich eins mit Gott und allen Wesen. Nichts trennte mich.

Damals fiel ich spontan “auf meinen Platz”, ohne ihn bewusst angestrebt zu haben.
Diese unfassbare, machtvolle Liebe war da, als ich morgens aufwachte, und sie blieb bis ich nachts einschlief. In manchen Nächten schien ich wach zu sein, doch mein Körper schlief. Tagsüber war diese Liebe unumstößlich, sie begegnete der verwunderten, skeptischen und ungläubigen Energie anderer Menschen jenseits von Wertung und Konzepten. Manche nahmen sie auch dankbar an und wollten mehr davon. Sie konnten gar nicht genug davon kriegen.

Damals beschloss ich viele Änderungen in meinem Leben

Ich wollte mit dieser Liebe für andere da sein. Ich kündigte meine Arbeitsstelle und eröffnete meine erste Praxis.
Doch nach einiger Zeit schrumpfte meine energetische Ausdehnung unmerklich wieder, und ich befand mich wieder in der Alltagssuppe. Zwar unendlich reicher und deutlich geschliffen, doch die Trennung war wieder da.

Diesen Zustand wollte ich wieder erreichen.

Darum begann ich gezielt mit hochkarätigen spirituellen Aus- und Fortbildungen, um auf diesem Weg weiter zu kommen. Immer wieder brachen die gnadenvollen “Liebes-Einheits-Zustände” aus, aber sie fielen auch wieder in sich zusammen.

In dieser Zeit erfuhr ich eine Menge über das Wesen, das ich verkörpere: in eigenen Visionen, durch Readings und Rückführungen. Eine neue Welt öffnete sich, in der ich lernte, heilerisch und spirituell zu arbeiten. Es war auch sehr bald schon klar, dass ich eine machtvolle Heilerausbildung mit dem Wissen aus meinem Ursprung in mir trage.

Und jetzt kommt ein Tabu-Thema.

Aber ich will ehrlich sein. Sonst kommen wir nicht auf den Punkt.
Immer wieder – ohne es gleich zu merken – sattelte mein “kleines Ich”, mein Ego, dieses “ach so prächtige machtvolle Pferd des spirituellen Wissens und Könnens”. Denn es war verlockend für das Ego, so tolle Heilerfolge für meine Klienten zu erzielen. Ich fiel in die Falle: mein “kleines Ich” meinte, es könne sich diese Erfolge auf die eigene Fahne schreiben.
Mir war zwar absolut klar, dass diese mächtige Heilenergie aus göttlichen Quellen kam – so vermittelte ich es auch meinen Klienten – doch war mein Ego noch ausgeprägt. Es war zwar subtiler geworden, aber …

mein Ego hatte sich einen “spirituellen Mantel” umgehängt

und mein Bewusstsein hatte diese Version des “kleinen Ichs” noch nicht genug erkundet.
Dies ist eine Gratwanderung für jeden, der heilerisch-spirituell wirkt, aber ganz besonders dann, wenn diese Arbeit auch der Broterwerb ist.

Kleiner Exkurs: Zur spirituellen Arbeit als Broterwerb …

Darüber habe ich viele Jahre lang nachgedacht und meditiert. Das wäre einen eigenen Artikel wert. Aber hier nur kurz: Wenn spirituelle Arbeit nicht ausgeglichen wird – wird die natürliche Balance verschoben. Man könnte so manchen Ego-Spielen kurzfristig ausweichen, aber das Thema ist nicht vom Tisch.

Dann kam die andere Seite:

Je mehr ich mir meiner (LIEBES-) MACHT bewusst wurde, je mehr mir klar wurde, was mein Platz in der Schöpfung ist, desto mehr hatte ich Angst, diesen Platz einzunehmen. Viel zu groß und mächtig erschien er mir.
In meinem Inneren bäumte sich die Kehrseite der Macht auf – jene Seite, die nicht mit der bedingungslosen Liebe verbunden ist. Die Macht, die das von Gott getrennte Ego einnimmt.
Ich durchwanderte Täler von Schuld und Scham, als ich in viele Inkarnationen hineinblicken konnte. Ich erlebte all die grausligen Zustände, die auftreten, wenn man seinen Platz nicht einnimmt, die Seele aber schon bereit dafür ist und sie die Tore schon weit geöffnet hat:
Schwindel, Schwäche, Herzrasen, mangelnde Erdung. Mein seelisches Herz war wie eine offene Wunde, mein Hals zugeschnürt, als würde ich gewürgt. In meinem Rücken fühlte ich hunderte Pfeile und Dolche. Ich konnte die Verbindungen zu unzähligen Wesen fühlen, belegt mit uralten Geschichten, die in Schmerz, Schuld und Scham auf mir lagen. Tausende von von Schlingen, die andere Wesen an mich banden.

Viele Initiationen, die ich auf meinem Weg erhielt – besonders das so unscheinbar süßlich (aus der Sicht des Ego) anmutende Mantra “ich bin glücklich – ich bin Liebe – ich bin Licht” hob all diese Schatten umsomehr in mein Bewusstsein.

Das Mantra donnerte in die Welt meines “kleinen Ichs”.

Es war nicht mehr auszuhalten.
Aber ich hatte mich nunmal entschieden, meinen Weg zu gehen.
Und SAMA wartete auf mich. “Wie würde ich jemals diese Ausbildung leiten können, wenn ich noch in solchen Dramen stecke?” fragte ich mich.
Ich bestieg einen Berg – einen Ort, wo ich schon Jahre zuvor den Kreis der Vollständigkeit mit Steinen und Blumen angelegt hatte. Mit jedem Schritt gab ich alle Wesen frei, die ich jemals in meinem Dasein-in-Getrenntheit an mich gebunden hatte. Ich segnete sie und wünschte ihnen Freiheit und Glückseligkeit. Sie tauchten alle auf – und mit ihnen die Geballtheit der Geschichten. Das Gewicht zerdrückte mein Ego, denn es konnte keine Heilungsebene finden.
In der dunklen Nacht meiner Seele gab mein “kleines Ich” nach. Es hörte auf, kontrollieren zu wollen.

Der Tsumani meiner Schatten brach über mich herein.

Weder konnte ich die Schatten bekämpfen, noch konnte ich sie in jenem Moment heilen.
Das Schlimmste aus der Sicht des Ego war es, dass mir sowas passierte – MIR als “spiritueller Lehrerin und eingeweihten Meisterin”.
Die überwältigende Flut des Tsunamis hob auch diese subtilen Identifikationen ans Licht und ließ diese Bilder und Wertungen zerbersten.
Ich hatte keine Wahl mehr. Ich konnte mir nur alles ansehen und mit all dem sein.

Dann geschah etwas, womit ich nicht gerechnet hatte

Das spirituelle Ego, das bisher ständig die Überhand und Kontrolle haben wollte, hatte sich soweit zurück gezogen, dass wieder der Urgrund meines SEINS auftauchte, dieser endlose Raum der bedingungslosen Liebe.

Es dämmerte mir: Das ist der Platz, von dem mein geliebter Lehrer Agni immer spricht!

Hier schöpft sich das Wunder der vollkommenen Seele. Hier ist Gott und “ich”. Hier sind wir alle eins. Auf der Schwelle zu diesem endlosen Raum geschieht die tiefste Heilung und Befreiung.

Das Ego kann diesen Platz niemals einnehmen.

Und das was bleibt, wenn sich das Ego zurückzieht, hat kein Thema damit! Es denkt nicht mal drüber nach! 😀 😀 😀
Nur das “identifizierte Ich” kann Schatten haben. Das Ego kennt diese bedingungslose Liebe, die alles heilt, nicht.
Solange ein Ego auch nur einen einzigen Schatten aufbaut und festhält, wird jeder Erleuchtungszustand wieder in sich zusammenfallen.

Glücklicherweise ist es so, dass die Seele die Erfahrung dieser Gnade niemals vergessen kann.

Die Seele sehnt sie so sehr herbei, dass der ganze Prozess wieder von vorne losgeht: Schatten zeigen sich im Licht der erwachten Seele. Sie lösen sich auf, wenn der Mensch alle Identifikationen hinter sich lässt und die Seele eins mit Gott wird.

Maya schöpft die Ebene der Illusionen und führt gleichzeitig wieder zurück.

Genau genommen war die Seele nie getrennt von Gott. Aber die Illusion der Getrenntheit, die Identifikation mit dem “kleinen Ich” hatte sich darüber gelegt.
Sobald unser Verstand sagt: “Jetzt hab ich’s!” haben wir die Einheit wieder verlassen. Denn in der Einheit kann man nur SEIN.

Ist schon ein lustiges Spiel!

Und was hat SAMA damit zu tun?

Ich habe diesen Teil meiner Geschichte nur deswegen beschrieben, um über diesen Übergang sprechen zu können.
Und zwar aus der Ebene des Durchlebten – nicht des theoretischen Intellekts. Dieser vermeidet eher das Durchleben.
Lange habe ich mich gewunden, diese Erfahrungen überhaupt auszusprechen.
Es gibt dazu keinen Stolz und keine Schande mehr. Es ist was es ist.
Eine mögliche Geschichte des Übergangs.
Viele alten spirituellen (intellektuellen) Erkenntnistraditionen beschreiben all dies viel genauer.
SAMA ist kein intellektueller Erkenntnisweg.

SAMA initiiert und unterstützt diesen durchlebten Transformationsprozess.

SAMA gibt Hilfestellung bei den Hürden, damit man nicht ewig lange in den Geschichten/Traumata gefangen bleibt.
Trotzdem ist SAMA keine Garantie. Denn jede Seele hat sich ihren eigenen Weg ausgesucht.

In der Heilerausbildung findest du genug Impulse, die dich an deinen Platz lotsen.
SAMA tickert die Aspekte an, die den Transformationsprozess in dein Sein auslösen.

Du kannst deinen Platz nicht einnehmen, wenn du deine Wanderwege noch nicht verlassen willst.

Kein Weg bis dahin verläuft gleich wie ein anderer.
Aber das, was jedes einzelne Wesen letzlich ist, IST IMMER SCHON DA.

SAMA hilft, die Schatten ans Licht zu heben, indem es das eingeborene Licht schürt.
SAMA öffnet und hält den Raum des Göttlichen, des Vollkommenen.
Durch das Loslassen in dieser vollkommenen Liebe geschieht Heilung.

Als SAMA Heiler gehst du durch deinen eigenen Prozess der Heilung.

Du kannst dich mehr und mehr dem Raum hingeben, in dem alles vollständig und eins ist.
Später begleitest du dann andere Menschen darin – von deinem Platz aus.

Ob Shori sich wieder in der Getrenntheit verliert?
Ich weiß es nicht.
Ich habe es mir anscheinend zur Aufgabe gemacht, alle Lücken zu schließen, die das getrennte Individuum vom Großen Ganzen trennt. Und zwar nicht im Intellekt, sondern im menschlich Durchlebten. Und solange ich noch eine Lücke finde, werde ich wieder eintauchen – und auftauchen. SAMA ist “mein” Kompass.

Das ist “mein” Weg. Das ist SAMA.

Ich freue mich schon sehr auf diese abenteuerliche Reise mit euch SAMA-Heilern, eine Reise, die genau genommen nur zu Beginn wie eine Reise aussieht!

Ewige Liebe, Shori – SAMA

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